Datenhaltung
Aufbau / Programmlogik
Eingabefelder, Formulare, Steuerungen
Stammdaten und Tarifierung
Die Datenhaltung erfolgt standardmäßig in ISAM-Dateien.
Bei den Bewegungsdaten können die Daten jedoch auch über eine
x-beliebige Datenbank bezogen werden. Dabei ist es möglich, vorhandene
Datenbanken mitzubenutzen, unter Umständen sogar die gleichen Felder,
wenn dieses gewünscht wird. Bei einem großen Auftragsvolumen
wird die Nutzung einer betriebsinternen Datenbank empfohlen. Reorganisation
und Löschung werden aufgrund variabler Plausibilitäten auf Sendungsebene
durchgeführt.
VPSS ist ein frei konfigurierbares System. Somit sind die Programme / Module bei jedem
Kunden gleich, jedoch die Konfiguration, welche den Ablauf beim Kunden steuert, unterschiedlich
und auf die Wünsche des Kunden angepaßt. Bei Änderungen im Ablauf oder der
Formulare bedarf es somit keines Programm-Updates, sondern kann konfigurativ realisiert
werden. Das System ist wartungsfreudig und somit kostengünstig in der Haltung.
Ausgeschlossen an die freie Konfiguration sind Schnittstellen von/aus dem System
(z.B. Intrastat).
Basis des Systemes sind die benötigten Felder, aus denen die
Formulare, Listen sowie die Steuerung generiert werden. Der Vorschlag des Versandweges
basiert auf den zur Verfügung stehenden Formularen.
Die Formulare sind nach Zeilen / Spalten Konfiguration aufgebaut, spezielle Tribber
sind nicht notwendig, da z.Z. keine externen Druckprogramme bedient werden. Die Steuerung ist
einer Interpretersprache ähnlich, die einen gewissen Befehlsvorrat (15 Befehle inkl.
If-/Prüf-Algorithmen) beinhaltet. Durch Erlernen der Konfiguration eines Administrators
oder den Personen im Versand des Kunden ist es möglich, daß sich die Fachabteilung
EDV ihre eigene Version individuell aufbaut, ohne auf die Hilfe des Software-Lieferanten
angewiesen zu sein.
Desweiteren sind neben den Felder, Formularen, Steuerungen auch die Stammdaten, die
Stammdatenpflege, Menüs, Transfereinstellungen sowie die Tarifierung konfigurierbar.
Außer einigen gewissen Restriktionen (eine Stammdatei muß 4 Zeichen beinhalten,
keine Unterscheidung Klein-/Großschrift) sind die Anzahl sowie die Namensgebung bei den
Stammdaten frei zu gestalten. Die Anzahl der Sichten (Views) auf eine Stammdatei ist
ebenfalls nicht begrenzt und wird durch die Felderzugriffe aufgebaut. Ebenso bei der
Tarifierung: Die Basis sind Feldinhalte aus der Datenerfassung. Diese Inhalte werden gegen
eine Tabelle verglichen, welche dann die Tarifeinstellungen berücksichtigt, um die
Sendung/Packstückposition zu tarifieren und somit einem Spediteur zuzuordnen. Dabei
ist es möglich, daß eine Sendung bei mehreren Spediteuren tarifierungsrelevant
wäre, es folgt eine Sortierung nach Preis. Ebenso werden Fehler innerhalb der
Tarifierung (z.B. Gewichts-/ Längenüberschreitung) auf Wunsch angezeigt.